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Energie Glossar

 

Additive:

Additive sind Zusatzmittel oder Wirkstoffe, die in Kraft-, Brenn- und Schmierstoffen erwünschte Eigenschaften verstärken, unerwünschte Eigenschaften unterdrücken oder neue Wirkungen ausüben. So können bei Kraftstoffen das Motoreinlaßsystem sauber gehalten und Ablagerungen im Motor verhindert oder in Schmierölen die Alterungsbeständigkeit verlängert werden. Senkung der Schadstoffemissionen im Abgas und Verhinderung der Korrosion von Metallteilen im Kraftstoffsystem sind weitere Wirkungen von Additiven.

 

Alternative Kraftstoffe:

Als „Alternative Kraftstoffe“ werden Energieträger für Otto- und Dieselmotoren bezeichnet, die – mit Ausnahme von Flüssiggas – nicht aus der Mineralölverarbeitung stammen. Dazu gehören Rapsöl und Ethanol aus landwirtschaftlicher Produktion, Erdgas verflüssigt oder unter Druck sowie Wasserstoff. Rapsöl und andere Pflanzenöle werden mit Methanol zu sog. Estern umgesetzt und als „Biodiesel“ angeboten

 

Barrel:

Auch als Faß bekannt, amerikanisches Raummaß für Rohöl. Kurzwort: bbl. Umrechnungsformel: 1bbl = 42 US-Gallonen = 158,9641Liter

Eine Tonne Nordseeöl hat ca. 7,50 Barrel

 

Benzin:

Besteht aus Kohlenwasserstoffen des Rohöls, die im Bereich von 35 bis 210 Grad Celsius sieden. Im Sprachgebrauch ist Benzin die üblichere Bezeichnung für Ottokraftstoff.

 

Biodiesel:

Werbebegriff für Fettsäuremethylester, der in Deutschland vor allem aus Rapsöl durch chemische Umsetzung mit Methanol erzeugt wird (Rapsölmethylester (RME)). RME ist ein Kraftstoff aus landwirtschaftlicher Produktion, der für den Betrieb von Dieselmotoren grundsätzlich geeignet ist. Eine Anforderungsnorm (DIN 51 606) zur Sicherstellung gleichbleibender Qualität ist in Vorbereitung. Reines Pflanzenöl oder Speisefett kann in normalen Dieselmotoren nicht ohne erhebliche Risiken verwendet werden.

 

Brent:  

North Sea Brent Blend eine international marktbestimmende Ölsorte aus dem engl. Nordseeölfeld „Brent“, deren Preis u.a. als Richtstandard gilt

 

Dieselkraftstoff:

Dieselkraftstoff gehört wie das leichte Heizöl zu den so genannten Mitteldestilaten. Die Qualitätsanforderungen für Dieselkraftstoff sind in der DIN EN 590 niedergelegt. Wie auch bei Ottokraftstoff sind auf der Grundlage des Auto/Öl-Programms die Anforderungen an Dieselkraftstoff verschärft worden. So wurde der Schwefelgehalt mit Wirkung vom 1. Januar 2000 europaweit auf 350 ppm (ppm) limitiert. Laut EU-Richtlinie soll der Schwefelgehalt von Dieselkraftstoff ab 2005 nur noch 55 ppm (Bezeichnung : schwefelarm) betragen. Die Bundesregierung hat sich allerdings entschieden, Dieselkraftstoff mit höheren Schwefelgehalten bereits ab 1. November 2001 höher zu besteuern, um die Einführung schwefelarmer Kraftstoffe zu fördern. Ab 1. Januar 2003 soll die höhere Steuer für alle Kraftstoffe mit Gehalten über 10 ppm (Bezeichnung: schwefelfrei) gelten.

 

DIN: 

Deutsche Industrie Norm

 

DIN-Normen für Mineralöl:

Zur Sicherung, Gewährleistung und Überprüfung der Qualität von Mineralölprodukten aufgestellte Anforderungen und zur Untersuchung vorgeschriebene Analysemethoden (Ottokraftstoff,Dieselkraftstoff, Heizöl). Die Normen werden im Fachausschuß für Mineralöl- und Brennstoffnormung (FAM) im Deutschen Institut für Normung (DIN) von Herstellern, Verwendern und Behörden erarbeitet und werden zur Qualitätssicherung bei Geschäftsbeziehungen und als Grundlage staatlicher Regelungen (Kraftstoffqualitätsverordnung) verwendet (Normung).

 

Erdöl: 

Ist ein natürlich vorkommendes Gemisch aus Kohlenwasserstoffen verschiedenster Zusammensetzung (besonders Paraffine, Naphthene, Aromaten

 

Freie Tankstellen:

Als freie Tankstellen, markenlose oder weiße Tankstellen werden die Tankstellen bezeichnet, die ihre Kraft- und Schmierstoffe im eigenen Namen und für eigene Rechnung verkaufen und nicht in das Vertriebssystem einer Markenfirma eingegliedert sind.

Von den gegenwärtig rund 16.300 Tankstellen in Deutschland können gut 6.100 zu den so genannten freien Tankstellen gerechnet werden. Unter ihnen  die knapp 1.700 Tankstellen im Bundesverband Freier Tankstellen und Unabhängiger Deutscher Mineralölhändler (BFT) sowie die rund 750 unter der Marke AVIA zusammengeschlossenen freien Tankstellen.

 

Heizöl: 

Heizöl gehört zur Gruppe der »Mitteldestillate und siedet zwischen 200 und 360 Grad Celsius. Heizöl wird in 2 Sorten angeboten: Als leichtes Heizöl (HEL) zur Wärmeerzeugung und als schweres Heizöl (HS) zur Verbrennung in Industrieöfen oder Schiffsmotoren.

 

Katalysator: 

Ein Katalysator besteht aus Materialien, die den Ablauf chemischer Reaktionen beschleunigen, ohne sich dabei selbst zu verändern.

 

Kerosin: 

Ist die Fraktion der Rohöldestillation im Siedebereich von etwa 150 bis 250 Grad Celsius. Kerosin wird hauptsächlich für Flugturbinentreibstoff eingesetzt (auch als Jet Fuel bezeichnet).

 

Methan:

Methan ist ein farb- und geruchloses, nicht giftiges und brennbares Gas, das sich bei der anaeroben Verwesung von tierischen und pflanzlichen Teilen bildet. Methan ist Hauptbestandteil des  Erdgases, Begleiter des Erdöls und Teil des  Kokerei- und  Stadtgases. Es setzt sich aus einem Atom Kohlenstoff und vier Atomen Wasserstoff zusammen (chemische Formel: CH4).

 

Methanol:

Methanol (Methylalkohol, Siedpunkt 65 Grad Celsius) ist der vom chemischen Aufbau her der einfachste Alkohol und nicht zu verwechseln mit dem „Trinkalkohol“ (Ethanol). Methanol ist giftig. Nach heutigem Stand der Technik kann Methanol aus einer ganzen Reihe von Rohstoffen hergestellt werden: aus schweren Ölrückständen, aus Erdgas, aus Braunkohle und Steinkohle, aus Holz und kohlestoffhaltigen Anfällen.

In einem Gemeinschaftsprojekt „Alternative Energien für den Straßenverkehr“ des Bundesministeriums für Forschung und Technologie (BMFT) und der Deutschen Wissenschaftlichen Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle (DGMK) wurde die Verwendung von Methanol als Kraftstoff (im direkten Einsatz, M 100 und als Benzin-Methanol-Mischkraftstoff, M 15 oder M 3) untersucht und dokumentiert.

 

Offshore: 

Als Offshore bezeichnet man die Erdöl- und Erdgaserschließungen vor der Festlandküste, auf dem die Kontinente umgebenden Shelfgürteln oder in größeren Binnengewässern.

 

Petroleum:

Petroleum ist ein als Brennstoff, als Leuchtöl und zu Putzzwecken benutzte Fraktion der Rohöldestillattion im Siedebereich von etwa 150 Grad Celsius bis 250 Grad Celsius. Haupverwendungszweck von Petroleum ist der Einsatz als Flugturbinenkraftstoff, wie er in der Luftfahrt verwendet wird. Die englische Bezeichnung für Petroluem ist Kerosin (Kerosene). „Petroleum“ in englischsprachigen Texten bedeutet „Mineralöl“.

 

Treibhauseffekt:

Wasserdampf und atmosphärische Spurengase wie Kohlendioxid, Distickstoffoxid,  Methan und Ozon absorbieren die von der Erde reflektierte längerwellige Wärmestrahlung. Hierdurch erwärmt sich die Erde ähnlich wie in einem Treibhaus im Jahresdurchschnitt auf eine Temperatur von etwa 15 Grad Celsius. Zu diesem natürlichen Treibhauseffekt kommt der vom Menschen geschaffene Treibhauseffekt durch zusätzliche Freisetzung von klimawirksamen Gasen. Hauptverursacher des zusätzlichen Treibhauseffekts ist der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2).

 

USD: 

US-Dollar

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